Die vergangenen Jahrzehnte haben unsere medizinischen Behandlungs- und Therapieformen maßgeblich geprägt. Ein Großteil aller Behandlungsmethoden greift auf die Verwendung von Medikamenten zur erfolgreichen Therapie zurück. In vielen Bereichen ist dies auch sinnvoll und ebenso unumgänglich.
Jedoch hat in unserem medizinischen Umfeld der sorglose Einsatz von Medikamenten bei nahezu jedem Symptom zu einer Verwendung von Substanzen geführt, deren zahlreiche Nebenwirkungen die eigentliche Krankheitsauswirkung teils an Risiken weit überschreiten.
Hier sieht sich der Ansatzpunkt zur Verwendung der therapeutischen Lasermedizin, welche in zahlreichen Publikationen und Studien ihre Wirksamkeit bei einer Vielzahl von Indikationen bewiesen hat.
Vorab sei gesagt: Der Laser ist kein Allheilmittel. Unglücklicherweise kursieren ebenso allerlei Anwendungsgebiete, deren Wirksamkeit bisher niemals klar belegt werden konnte. Die LASOTRONIC GmbH möchte Ihnen genau an dieser Stelle helfen, die Notwendigkeit des Einsatzes eines Therapielasersystems zu ermitteln und dessen Verwendung zielgerecht zu begleiten.
Sehen Sie hier eine Auflistung der häufig gestellten Fragen rund um die Lasertherapie:
WAS HEISST LASER UND WAS UNTERSCHEIDET LASERLICHT VON NORMALEM LICHT?
Laser heisst: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission). Laser ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt des Lichtspektrums, also eine Wellenlänge (Monochromasie), welche kohärent und parallel emittiert. Laserlicht ist eine räumlich höchst geordnete Photonenemission. Normales Licht ist spontan und nicht kohärent und es vereint viele verschiedene Wellenlängen (Mischlicht).
Die Lasertherapie beruht in der Hauptsache auf der Wirkweise der Photobiostimulation. Hierbei hat sich der Einsatz des Laserlichtes auf Grund seiner monochromatischen und kohärenten Eigenschaften bestens bewährt. Es kann ermöglichen, ein Defizit im zellularen Energiehaushalt durch die Zuführung von Licht und die damit verbundene Steigerung von ATP (Adenosintriphosphat) innerhalb der Mitochondrien zu stimulieren.
Eine genaue Zusammenfassung dieser und vieler anderer Prozesse erhalten Sie hier:
Heute dokumentieren über 2000 klinische Versuche, Doppel- und Blindstudien, Fallstudien und Dissertationen, dass die Lasertherapie folgende typische Therapieresultate erzielt: Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, Anregung und Beschleunigung regenerativer Prozesse.
Hier erfahren Sie mehr über die physikalische Definition von Laserlicht und dessen Eigenschaften:
BEI WELCHEN INDIKATIONEN KANN DIE LASERTHERAPIE EINGESETZT WERDEN?
Lasertherapie ist eine sanfte und schmerzfreie medizinische Therapieform. Bis heute sind keine Nebenwirkungen bekannt. Die Lasertherapie wird erfolgreich eingesetzt in folgenden Fachgebieten: Dermatologie, Orthopädie, Sportmedizin, Traumatologie, Allgemeinmedizin, Physiotherapie, Dentalmedizin, Gynäkologie, Urologie, Naturmedizin, Veterinärmedizin etc.
Eine ausführliche Indikationsliste zusammengestellt aus der weltweiten Literatur erhalten Sie hier:
Ja, jedoch nicht im herkömmlichen Sinn. Laserstrahlung ist naturgemäß eine schädliche Strahlung für unsere Augen. Deshalb ist der Einsatz von Laserschutzbrillen verpflichtend.
Hier erhalten Sie eine Liste mit den Kontraindikationen:
WER KANN MIT MEDIZINISCHEN THERAPIELASERN BEHANDELN?
Grundsätzlich kann jede Person die Lasertherapie anwenden, wenn sie eine medizinische Ausbildung vorweisen kann. Es gelten die Vorschriften der jeweiligen Länder.
NACH WELCHEN KRITERIEN FINDET MAN DEN IDEALEN THERAPIELASER FÜR DEN INDIVIDUELLEN BEDARF?
Art des Anwendungsgebietes / Oberflächen- oder Tiefenbehandlung / Komfort / Zeitliche Nutzung pro Tag / Budget. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl des für Ihren Bedarf unter Abwägung der Faktoren Kosten und Nutzen am besten geeigneten Lasergerätes.
Grundsätzlich ist definiert: Eine CW-Ausgangsleistung von maximal 500mW wirkt in defokussierter Anwendung zellregenerativ. Leistungen darüber entsprechen der Laserklasse 4 und wirken meist zelldegenerativ. Diese Laser werden hauptsächlich im ablativen und chirurgischen Bereich eingesetzt. Leider bietet der Markt immer häufiger Laser der Klasse 4 als Therapielaser an, welche dann durch den Verzicht auf eine Kollimatoreinheit ihre hohe Leistung einfach auf eine große Fläche verteilen. Leistungen im Bereich der Laserklasse 4 können gefährlich sein, da sie das Gewebe sehr schnell erwärmen, was zu Verbrennungen führen kann. Zudem sind diese Geräte unverhältnismäßig teuer und entsprechen nicht den Anforderungen therapeutischer Laser für die Photobiostimulation, welche im Bereich von 1-10 Joules/cm² sich auf Publikationen in der Weltliteratur bezieht.
WELCHE WELLENLÄNGE (FARBE) SOLLTE MEIN LASER HABEN?
Der Wellenlänge sollte beim therapeutischen Laser eigentlich noch eine deutlich höhere Bedeutung als der Leistung zukommen. Sie entscheidet letzendlich wo der Laser zum Einsatz kommt. Während die Wellenlängen von 532nm (grün) bis 670nm (rot) hauptsächlich an der Hautoberfläche absorbiert werden, dringen die ellenlängen ab 780nm bis knapp über 1000nm (infrarot) optimal und ohne Gewebserwärmung in die Tiefe und eignen sich zur Behandlung des Bewegungsapparates und der inneren Organe.
Wir hoffen, wir konnten Ihre Fragen zur Lasertherapie zufriedenstellend beantworten. Sollten Sie darüber hinaus weitere oder individuelle Fragen haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen jederzeit gerne weiter!